Resolution zum Trassenverlauf des SuedOstLinks an Tennet


Die Firma Tennet hat am 12. bzw. 14. Dezember 2018 ggü. den Kommunen und Landkreisen sowie den Trägern öffentlicher Belange und Vertretern der Bürgerinitiativen die aktuelle Entwicklung im Bereich des Baus einer Gleichstromtrasse dargelegt. So wird am 21. Dezember 2018 ein entsprechender Antrag gem. § 8 NABEG bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden.
 
Seitens des 1. Bürgermeisters wurde der Informationstermin der Firma Tennet am 14. Dezember 2018 wahrgenommen. Im Vorfeld erfolgten bereits Besprechungen mit Vertretern der örtlichen Bürgerinitiativen. In Abstimmung mit den Vertretern der Bürgerinitiative wurde der Firma Tennet ein Schreiben übergeben, das sich gegen die potentielle Trasse ausspricht sowie Raumwiderstände darlegt. Darüber hinaus wurde die Firma Tennet aufgefordert, zu einem Termin nach Schwarzenbach a.d.Saale zu kommen. Eine Zusage dem Grunde nach liegt bereits vor.
 
Bild oben: 1. Bürgermeister Hans-Peter Baumann mit dem Sprecher der Bürgerinitiative Wurlitz Günter Martin bei der Info-Veranstaltung der Firma Tennet am 14.12.2018 in Hof
 
Der Antrag nach § 8 NABEG beinhaltet die Trassenführung, von der auch das Gemeindegebiet der Stadt Schwarzenbach betroffen ist. Entsprechend den Vorstellungen der Firma Tennet soll die Trasse von Wurlitz (Stadt Rehau) kommend an Langenbach, Stollen, Quellenreuth und Martinlamitz bzw. dem Nonnenwald vorbei Richtung Dörflas (Stadt Kirchenlamitz) verlaufen. Nach Prüfung der Unterlagen durch die Bundesnetzagentur werden diese sodann im Februar 2019 für einen Monat ausgelegt. Innerhalb eines weiteren Monats können Einwendungen und Stellungnahmen durch die Bürger und die Verwaltungen ggü. der Bundesnetzagentur eingereicht werden. Im Juli 2019 soll dann ein sogenannter Erörterungstermin abgehalten werden, zu dem nur die privaten Personen geladen werden, die im Verfahren Einwendungen erhoben haben sowie die Träger öffentlicher Belange. Mit der darauf folgenden Entscheidung der Bundesnetzagentur erfolgt eine verbindliche Festlegung des Verlaufes des bis zu 1.000 m breiten Korridors. Hiermit endet die Bundesfachplanung.
 
 
Bild: geplanter Trassenkorridor mit potentieller Trasse
 
Der Bundesfachplanung schließt sich das Planfeststellungsverfahren an, in dessen Zuge die exakte Trassenführung bestimmt wird.
 
Unabhängig von dem oben dargestellten förmlichen Verfahren informiert die Firma Tennet über den von ihr vorgeschlagenen Korridor und einem potentiellen Trassenverlauf. Bereits jetzt und bis spätestens zum 13. Februar 2019 können Einwendungen und Hinweise z.B. online eingereicht werden. Diese ersetzen jedoch nicht Einwendungen ggü. der Bundesnetzagentur.
  
Weitergehende Informationen können über die Internetseite www.tennet.eu bzw. der Bundesnetzagentur www.netzausbau.de eingeholt werden.
 
 
 

 

Stand der Informationen: 15.01.2019