Heimatkunde 4.0 - Fichtelgebirge erfahren


Das Projekt „Heimatkunde 4.0“ des Fördervereins Fichtelgebirge erfreut sich großer Beliebtheit. Das Ziel des Vereins, insbesondere die kleineren Städte und Gemeinden des Fichtelgebirges in den Fokus zu rücken, wurde bei bisher drei Touren auf ganz unterschiedliche Art und Weise erreicht. Im September folgte nun die Stadt Schwarzenbach an der Saale im Landkreis Hof.

Die vierte Station der Veranstaltungsreihe „Heimatkunde 4.0“ des Fördervereins Fichtelgebirge e.V. führte im September 2018 nach Schwarzenbach an der Saale im Landkreis Hof. Knapp 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger des Fichtelgebirges lernten das Kunst- und Kulturstädtchen auf innovative Weise kennen. Ziel war es, bei einer Entdeckungstour durch den Ort Geschichte, Gegenwart und Zukunft erlebbar zu machen.

In einer dreistündigen Tour durch den Ort stellten Bürgermeister Hans-Peter Baumann und Gästeführer Leo Johannes Cepera ihre Heimat vor. Das „Kulturstädtchen der Region“ bietet zahlreiche Museen, Ausstellungen und Veranstaltungen, die nicht nur Kulturinteressierte zum Genießen einladen. Das neu gestaltete Saaleufer, drei Themenwege, der Ökopark Hertelsleite und der große Förmitzsee bieten den perfekten Rahmen für zahlreiche Freizeitaktivitäten.

Die erste Station der Tour durch Schwarzenbach an der Saale war der Sitzungssaal des Rathauses, wo Bürgermeister Hans-Peter Baumann einen Überblick über die Geschichte der Stadt sowie die Entwicklung zu einem bedeutenden Wirtschaftsstandort als auch zu einem liebenswerten Wohn- und Urlaubsort gab. Museen wie das Traktormuseum oder das Schul- und Heimatmuseum, der Förmitzspeicher und das Waldbad Schiedateich sowie viele weitere Attraktionen laden Einheimische und Gäste zum Verweilen ein.

Im Anschluss besuchte die Gruppe das Erika Fuchs Haus (Museum für Comic und Sprachkunst) – das erste Comic-Museum Deutschlands. Museumsleiterin Dr. Alexandra Hentschel gab einen kurzen Einblick in die Ausstellung, bei der für alle Altersgruppen etwas geboten ist. Erika Fuchs lebte fast 50 Jahre in Schwarzenbach an der Saale. Sie war Chefredakteurin des Mickey-Maus-Magazins und übersetzte die Geschichten aus Entenhausen ins Deutsche.

Gästeführer Leo Johannes Cepera nahm die Teilnehmer anschließend auf eine kurzweilige und informative Tour durch die historische und romantische Altstadt von Schwarzenbach an der Saale mit, die erst bei Einbruch der Dunkelheit so richtig zur Geltung kommt. Unter dem Thema „Vom Dorf zur Stadt“ verriet er auf einem Spaziergang durch die Altstadt verborgene Geheimnisse und lustige Anekdoten.

Nachdem sich die Gäste davon überzeugen konnten, wie Schwarzenbach an der Saale seine Historie und die gegenwärtige Entwicklung nutzt, um den Ort in eine erfolgsversprechende Zukunft zu führen, folgten sie gerne der Einladung in die Pizzeria „Fausto“. In gemütlichem Ambiente bot sich für die Teilnehmer der Tour die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Sie kamen mit Mitgliedern des Fördervereins ins Gespräch und hatten die Möglichkeit, Ideen für die Vereinsarbeit einzubringen.

Die nächste Tour von „Heimatkunde 4.0“ im Frühjahr 2019 wird voraussichtlich in den Landkreis Tirschenreuth führen. Interessierte Gemeinden aus allen vier Fichtelgebirgslandkreisen sind jederzeit herzlich eingeladen, sich beim Projektteam des Fördervereins Fichtelgebirge unter der E-Mail-Adresse heimatkunde@foerderverein-fichtelgebirge.de für eine der nächsten Touren zu bewerben.
 
 
 
Bürgermeister Hans-Peter Baumann und Museumsleiterin Dr. Alexandra Hentschel informierten die Gäste über das Erika Fuchs Haus, Deutschlands 1. Comicmuseum. 
 
 
Gästeführer Leo Cepera entführte die Teilnehmer der Tour in den "Hinterhalt"....
 
 
…. und berichtete viele interessante Dinge von Damals und Heute...

 

Stand der Informationen: 10.10.2018