Mit dem Lift ins Wasservergnügen


Ungetrübte Badefreuden sind im Schwarzenbacher Hallenbad nun auch für Menschen mit Handicap garantiert. Die Stadt lässt sich den barrierefreien Umbau rund 200.000 EURO kosten.

„Das Hallenbad ist jetzt perfekt für mich“, schwärt Susanna Dionisio angesichts der neu geschaffenen Barrierefreiheit im städtischen Hallenbad in der Breslauer Straße. Auf den Rollstuhl angewiesen, kann sie jetzt ohne Hindernisse durch elektrisch öffnende Türen und einem Treppenlift zum Kassenbereich sowie dem behindertengerecht gestalteten Umkleide- und Sanitärbereich bis in den Badebereich gelangen. Das i-Tüpfelchen ist der mobile Lift, der Susanna Dionisio vom Beckenrand ins Wasser transportiert, der erste in der Region überhaupt. Vorher sei der Besuch als Rollstuhlfahrerin wegen der unüberwindbaren Treppen und dem fehlenden Platz zum Umkleiden nicht möglich gewesen. Zudem seien die Mitarbeiter des Hallenbades äußerst hilfsbereit, so dass der Aufenthalt sehr angenehm für sie sei. 
 
„Mir ist es ein Anliegen, allen den Besuch unseres Hallenbades zu ermöglichen und es freut mich, wie gut der Umbau von unseren bisherigen und neuen Gästen wie auch von den Wasser- und Reha-Gymnastikgruppen angenommen wird", betont Bürgermeister Hans-Peter Baumann. Weiterhin wurde in eine neue Heizzentrale für die Grundschule und das Hallenbad sowie in die Fenster der Schule investiert. Insgesamt gab die Stadt rund eine Million Euro aus, wobei 750.000 Euro an Fördermittel flossen.
 
Damit aber nicht genug: Schwarzenbach möchte im nächsten Jahr die Sanierung des Hallenbades im Übrigen angehen. Rund 2,7 Millionen Euro sollen dann im Rahmen des "Kommunalen Investitionsprogramms-Schule" in das seit über 45 Jahren bestehende Hallenbad in Technik, Schwimmhalle und den Umkleidebereich investiert werden. „Hierdurch werden wir unser Hallenbad auch in Zukunft für unsere kleinen und großen Schwimmer zur Verfügung stellen können“, freut sich Bürgermeister Baumann.
 
 
 

 

Stand der Informationen: 06.09.2018