Gehwegführung und Barrierefreiheit bei der Erneuerung der Eisenbahnüberführung Rehauer Straße, Strecke 5100


Im Zuge der Vertiefung der Planungen zur Realisierung der Erneuerung der EÜ Rehauer Straße ist auch die zukünftige Anordnung der Fußgänger- bzw. Radfahrwege diskutiert worden. Im anhängenden Lageplan ist ein Entwurf des Planers beigefügt (PDF - Datei). Die Einbindung der Kanäle für Regen- und Schmutzwasser bedingt einen Höhenversetz des Gehweges zur Fahrbahn, wie in den Vorplanungen erläutert.
Anhängender Entwurf soll nach Rücksprache u.a. mit dem Bauhof so abgeändert werden, dass der Gehweg im Bereich der Schlachthofstraße zum Skatepark etwas weiter abgerückt wird um den fahrbahngleichen Notgehweg auf ca. 1m Breite aufzuweiten (ggf. Schneeablagerung im Winter). Weiterhin soll auf die rückwärtige zweite Stützmauer des Gehweges verzichtet und das Gelände durch eine Böschung angeglichen werden.
Im Planentwurf sind mit roten Handzeichnungen Gedanken des Planers zur barrierefreien Gestaltung eingetragen. Diese sehen den Gehweg der Schlachthofstraße Richtung Stadtwerke mit sog. Ruhepodesten für Rollstuhlfahrer vor (alle 10 Meter mit max. 6v.H. Steigung ein Ruhepodest mit max. 3v.H. Steigung zum Halten und Ausruhen). Die fußläufige Anbindung in Richtung Skatepark müsste für Rollstuhlfahrer mittels „Serpentine“ über die Grünfläche vor den neuen PKW-Stellplätzen führen um nicht mehr als 6v.h. Steigung zu erhalten. Gleichzeitig behält der weitere Verlauf der Rehauer Straße in Richtung Gewerbegebiet eine Steigung von teils mehr als 9 v.H.
Für die weitere Planung ist festzulegen, wie die Planung hinsichtlich
  • Gehweg Richtung Stadtwerke mit oder ohne Ruhepodeste
  • Anbindung Gehweg zum Skatepark (max. 6v.H Steigung und „Serpentine“ oder dem Gelände folgend wohl ~9v.H.). Bei der Variante „dem Gelände folgend“ sollte auch geklärt werden, ob ein direktes Einmünden wie im Planentwurf, oder eine zusätzliche „Geschwindigkeitsbremse“ z.B. durch knicken des Weges vor Einmündung geplant werden soll.
Grundsätzlich sollten die Festlegungen dann auch mit dem Behindertenbeauftragten des Landkreises abgestimmt werden. Offen ist noch der Punkt „Wendemöglichkeit für PKW“ in Sackgasse (vom Gewerbegebiet kommend).
 
Auf die Herstellung einer barrierefreien Gehwegbeziehung in Richtung Skatepark wird verzichtet. Der Fußweg vom Skateparkt sollte nicht direkt auf den Gehweg entlang der Straße münden um ein zu schnelles Einfahren zu verhindern. Im Übrigen besteht mit der Planung grundsätzlich Einverständnis. Die angesprochenen Themen sollen weiter verfolgt werden.
 
 

 

Stand der Informationen: 15.02.2021